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Presse


"Das Weinblatt" berichtet über die Traubenernte auf Schloss Westerhaus

Traubenernte auf Schloss Westerhaus
Artikel aus "Das Weinblatt"
 
Am 08. Oktober 2008 erschien in "Das Weinblatt" ein Artikel über die Traubenernte im Weinberg von Schloss Westerhaus. Im Folgenden zwei kurze Textauszüge: 
 
"Eigentlich kann es doch gar nicht so schwer sein. Trauben abschneiden, in den Eimer oder fallweise in die Kiepe werfen. Dabei aufpassen, dass man sich nicht in die Finger schneidet, ansonsten die goldene Herbstsonne genießen und von einem guten Glas Wein träumen, das aus diesen Trauben mal werden könnte – so etwa muss eine Weinlese ablaufen. Denke ich zumindest, als ich wohlgemut mit rund 30 anderen Lesewilligen – allesamt Weinfreunde, manche allerdings schon mit Lese-Erfahrung und keineswegs so blutige Anfänger wie ich – morgens um kurz nach zehn im hoch über Ingelheim gelegenen Weingut Schloss Westerhaus Eimer und Traubenschere vom Chef persönlich überreicht bekommen. Der heißt Johannes Graf von Schönburg-Glauchau und führt gemeinsam mit seiner Frau Ivonne, Tochter des 2006 verstorbenen Heinz von Opel, das seit 1900 im Besitz der Familie Opel befindliche Weingut. Jedes Jahr lädt er am Tag der Deutschen Einheit zur Weinlese für jedermann, und Jahr für Jahr kommen etliche begeisterte Teilnehmer. Stammgäste haben sich selbst aus Olpe im Siegerland auf den Weg gemacht, „und der Besucher mit der weitesten Anreise heute kommt aus Paris“, verrät der 32-jährige Graf schmunzelnd, der angetan mit hohen Gummistiefeln, Jeans und Windjacke selbst mit in den Weinberg kommt und kräftig anpackt."

"Die Lese macht Spaß; auch das Abschneiden klappt hervorragend – bis jetzt hat sich noch keiner aus unserer Gruppe verletzt, auch wenn Graf und Kellermeister bestens gerüstet sind und Pflaster dabei haben. Erstaunlich schnell füllen sich die 16 Liter fassenden Kunststoffeimer mit den saftigen grünen Trauben. Die Männer mit den Kiepen auf dem Rücken laufen fleißig die Rebzeilen ab, lassen sich fast auf die Knie nieder, während die vollen Eimer vorsichtig in die Kiepe geleert werden. Eberhard Rink hat sich heute für diese Aufgabe im Weinberg gemeldet. Er ist einer derjenigen, die eigens aus Olpe gekommen sind, um bei der Lese in Schloss Westerhaus dabei zu sein – wie in den vergangenen Jahren auch. Gekonnt kippt er den Inhalt seiner vollen Kiepe in den großen grauen Plastik- Container, der die Traubenmenge für etwa 200 Liter Most aufnimmt und später vom Traktor zur Kellerei gefahren wird. Wir schaffen im Laufe des Vormittags immerhin acht davon."
 

Sie können den kompletten Artikel hier als PDF-Datei herunterladen: Traubenernte.pdf

Bericht in der Rhein Main Presse über das Kellergewölbe von Schloss Westerhaus

Artikel aus Rhein Main Presse


Am 16. Oktober 2007 erschien in der Rhein Main Presse in der Rubrik "Unterirdisch" ein Artikel über das Kellergewölbe von Schloss Westerhaus. Im Folgenden zwei kurze Textauszüge: 

 

"Zwar ist das genaue Baujahr des Weinkellers von Schloss Westerhaus nicht überliefert, dennoch blickt das betagte Kellergewölbe auf eine lange Geschichte zurück. Die erste urkundliche Erwähnung von Schloss Westerhaus datiert aus dem 15. Jahrhundert, wie Ivonne Gräfin von Schönburg-Glauchau erzählt. In einer Urkunde aus dem Jahre 1408 ist von einem "Hus und ecker uff deme Westirberge" die Rede. Die tatsächliche Gründung dürfte allerdings noch weiter zurückliegen. Möglicherweise spiele auch Karl der Große hier eine Rolle, vermutet Gräfin von Schönburg, die das Weingut seit 15 Monaten führt."

"Schloss Westerhaus ist gewissermaßen in den Hang "hineingebaut". Für Kellermeister Karsten Peter bringt dieses Phänomen einen großen Vorteil mit sich. Denn der Weinkeller kann bei Bedarf mit Sauerstoff belüftet werden. Außerdem kann Karsten Peter auf diese Weise die Temperatur im Keller regulieren. Damit findet der Wein, der in dem alten Schlosskeller gärt und lagert, beste Bedinungen vor. In den diversen Gewölbetrakten des Weinguts gibt es Lagerkapazitäten für rund 150.000 Liter. "Im unteren Keller lagern unsere edelsüßen Weine", verrät die Gräfin. Im darüber liegenden Gärkeller befinden sich neben Barriquefässern und Edelstahltanks auch kunstvoll geschnitzte Holzfässer. Jedes von ihnen nimmt Bezug auf ein bestimmtes Ereignis in der Familiengeschichte derer von Opel."

Sie können den kompletten Artikel hier als PDF-Datei herunterladen: Kellergewoelbe.pdf

Bericht in der FAZ über den Spätburgunder "Grand Prix"

Artikel FAZ
Artikel aus FAZ

Am 10. September 2007 erschien in der FAZ in der Rubrik "Weine der Region" ein Artikel über den Schloss Westerhaus Spätburgunder "Grand Prix". Im Folgenden zwei kurze Textauszüge:

"Es gibt Rotwein, und es gibt Spätburgunder. Pinot Noir eben. Die meist elegante, aber immer schwierige Diva unter den roten Sorten kann nicht in einer Reihe genannt werden mit einem fetten Shiraz, einem uniformen Cabernet Sauvignon oder einem tiefgründigen Merlot. Ein guter Pinot ist etwas Besonderes. Es ist überdies die einzige rote Rebsorte, die deutschen Winzern internationalen Respekt eintragen kann. Das allerdings setzt beim Anbau herausragende Böden, bei der Ernte geringe Erträge, beim Ausbau das kleine Eichenholzfass und am Ende einen Wein voraus, der Wärme und Eleganz, Konzentration und Finesse, Frucht und Körper miteinander verbindet. Wie der "Grand Prix" von Schloss Westerhaus in Ingelheim."

"Den sportlichen Vergleich muss auch der "Grand Prix" nicht scheuen, der nach der Ernte 18 Monate im französischen Barriquefass reift, ehe er in die elegante Flasche gefüllt wird. Es ist das rote Flaggschiff im Sortiment, dessen Pendant bei den Rieslingen von Schloss Westerhaus das "Große Gewächs" ist. Die Rebstöcke für den Pinot stehen indes nicht in der schloss-eigenen Einzellage Ingelheimer Schloss Westerhaus, sondern auf der gegenüberliegenden Seite des Selztals im sonnenverwöhnten Ingelheimer Sonnenhang, wo das Weingut zwei Hektar Rebfläche bewirtschaftet."

Sie können den kompletten Artikel hier als PDF-Datei herunterladen: GrandPrix.pdf

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